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Der Südosten Mallorcas
         
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Santanyí Feiert seinen siebenhundertsten Geburtstag und ist eine der fünf reichsten Gemeinden Europas. Dies verdankt es dem Aufschwung im Immobilien- und Baugewerbesektor sowie in allen Unternehmensbereichen, die sich mit Instandhaltung oder Dienstleistungen rund um die Landhäuser, der Haupteinnahmequelle der Gemeinde, beschäftigen. Santanyí ist gleichzeitig eine der Gemeinde, die ihre Umwelt am besten konserviert hat, v.a. im Landesinneren. Dies ist hauptsächlich dem Menschenschlag zu verdanken, der sich bis in die achtziger Jahre hier niedergelaßen hat. Hoffen wir, dass sich der Prozeß hin zum Maßentourismus aufhalten läßt, der bereits einen beträchtlichen Teil der Insel zerstört hat, und man schließlich auf einen qualitativ hochwertigeren Tourismus setzen wird.

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Im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen bietet Santanyí eine Bücherei, ein Altersheim, eine Sportanlage, in der im Sommer Aktivitäten für Kinder organisiert werden, ein Freibad und ein Hallenbad für den Winter, ein medizinisches Zentrum, Orts- und Landespolizei, Post- und Telegrafenamt, ein Kulturzentrum, das den Anwohnern zur Verfügung steht, und ein Kino, deßen Eignung für das Projekt des Gemeindetheaters gerade durchdacht wird. Das Kulturangebot läßt qualitativ leider zu wünschen übrig. Das Kulturprogramm ist zweifelsohne sehr vernachlässigt, obwohl sowohl die Mittel als auch das geeignete Publikum vorhanden sind. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Arbeit der Musikschule und einiger Privatinitiativen, wie z.B. S'Hort de Nigorra, wo Künstler aus aller Welt empfangen werden, die später ihre Werke an Ort und Stelle präsentieren. Nicht zu vergeßen, die unzähligen Privatfeste, die im Laufe des Jahres organisiert werden und die zweifellos ein Beispiel für Integration und Zusammenleben darstellen und für jeden Kulturexperten, der seine Arbeit ernst nimmt, ein positives Beispiel böten.
         
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Kurzfristig sollte das Thema Kultur für die Institutionen vorrangiges Ziel sein, v.a. im Hinblick auf die Heranwachsenden und jüngeren Leute, denen in den Bereichen Freizeit, Kultur und Ausbildung keine Alternativen geboten werden. Mittelpunkt des sozialen Leben par excellence ist mittwochs und samstags der Marktplatz. Dort bieten die Bars um den Platz ein vielfältiges Angebot an Ambiente, Menschen und Service. Man kann wählen: die Bar "Bennassar", mit hervorragenden Tapas und Mittagsmenüs, "Sa Plaza" einer den Markt beherrschenden Terrasse, "Sa Cova" mit Live-Musik am Samstag abend und "Ca'n Mosson" mit angenehmem mallorquinischen Ambiente und jungen Leuten. Santanyí vereint möglicherweise die unterschiedlichsten und internationalsten Gruppierungen in sich: Künstler, Geschäftsleute, Berühmtheiten, Millionäre, Musiker und viele mehr.
         

Santanyí bietet uns ein großes Spektrum an Unternehmen, einige mit jahrelanger Erfahrung im Bereich des Bauwesens und der Dienstleistungen. Es gibt hochinteressante Geschäfte für Dekoration und Handwerk, spezialisiert auf Stein, Stahl und Keramik. Leider fehlt ein Feuerwehrpark.


Cala Santanyí: Bietet uns unzählige Möglichkeiten, ob für Spaziergänge oder Ausritte; Ausfahrten im Kanu, die willkürlich geformten Steilküsten entlang, sind ideal. Sie sehen z.B.: „El Pontas", ein Felsgebilde in Form eines Torbogens . Cala Santanyí verfügt über alle möglichen Serviceangebote, u.a. ein gutes Restaurant , einen Supermarkt und ein Geldautomaten. In Cala Santanyí hat man das Gleichgewicht zwischen Natur und besiedelten Gebieten weitgehend erhalten. So ist es hier, im Gegensatz zu anderen Touristenzentren, gelungen, das Niveau der Besucher zu heben.


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Cala D'or: Ist eines der Dörfer, das sich in der Gemeinde am meisten verändert hat. Die Zukunft wird zeigen, ob zum Guten oder zum Schlechten. Ein Einwohnerverband organisiert ein vielseitiges Veranstaltungsangebot: Kurse, Seminare, Ausstellungen... . Cala D'Or verfügt über die beste private Gesundheitsversorgung der Gemeinde - an der Hauptstraße gelegen. Ferner gibt es ein Bürgerzentrum, Post- und Telegrafenamt, einen Tennisclub und einen guten Autobusservice, der zahlreiche Verbindungen nach Palma und zu den meisten Stränden der Gemeinde bietet.
         

In den letzten Jahren hat sich hier eine Anzahl von Unternehmen mit hohem Qualitätsanspruch niedergelassen, spezialisiert auf den Dienstleistungs- und Baugewerbebereich. Kultureller Lichtblick ist das Jazzfestival im Sommer. Das Zentrum von Cala D'Or offeriert uns das kompletteste Freizeitangebot der Küste: Bars, Terrassen, Geschäfte und Boutiquen vervollständigen die breite Palette der Möglichkeiten, vom Heimservice für mallorquinische Hausmannskost bis zu den bekanntesten internationalen Markenartikeln.
Möglicherweise ist es der beste Sporthafen des Mittelmeers. Jedes Jahr zieht er die Elite der Luxusjachten Europas an. Außerdem beherbergt der Hafen eine Auswahl der exklusivsten Restaurants und Geschäfte mit der neusten Mode. Eine andere Attraktion Cala D'Ors ist El Forti, erworben und restauriert von der Stiftung "Islas Baleares", das große Möglichkeiten in sich birgt, die jedoch nicht genutzt werden.


Porto Petro: Ist eine der wenigen Küstenenklaven, die ihren Charme nicht den Anforderungen des Massentourismus geopfert hat. Der Hafen bietet gute Serviceleistungen und ist ein unvergleichlicher Zufluchtsort für Segler. Ab Ostern kann man sich einmal wöchentlich an der Live-Musik in der Hafengalerie erfreuen und vom 10.-29. Juli spielt Michael Honzak, der Schlagzeuger Friedrich Guldas. Porto Petro hat seine Größenordnung zu erhalten gewußt, indem es den Zauber seiner Umgebung respektierte. Hoffen wir, daß es so bleibt, wie es ist.

Portocolom: Als natürlich geschützter Ankerplatz von Seeleuten sehr geschätzt, hat einen Großteil der dem Meer zugewandten Originalbauten beibehalten. Dies verleiht ihm eine ruhige und friedliche Atmosphäre. Der aus dem letzten Jahrhundert stammende alte Stadtkern, dient den Bewohnern von Felanitx als zweiter Wohnsitz; auch eine wachsende Zahl von Ausländern beginnt sich hier niederzulaßen. Der andere Teil des Dorfes bietet im Sommer mannigfaltige Freizeitaktivitäten. Eine Neuheiten in Portocolom ist das vor kurzem eröffnete Restaurant "El Cinco" - deßen Garten sicher einer der besten Plätze ist, um den Sonnenuntergang zu erleben - ist in einem der charakteristischsten Gebäude des Dorfes neben der Kirche untergebracht und das Essen ist ein Gedicht. Eine weitere Neuheit im Hafen ist das Studio von Anna Causi, in dem außer ihren Arbeiten, Werke anderer Künstler sowie wiederverwertbare Gegenstände für Architektur und Dekoration zu finden sind. Hervorzuheben ist auch die Schiffsindustrie, die sich aus kleinen Familienunternehmen zusammensetzt, die von den Vätern an die Söhne weitergegeben wurden, und die sich die Kunst bewahrt haben, Schiffe nach altem Brauch zu bauen.


Portocristo: Ist eines der im Sommer meistbesuchten Feriendörfer an der Küste. Die strategisch günstige Lage und die außergewühnliche Schönheit seiner Bucht und seiner Umgebung sind möglicherweise der Grund dafür, dass sich die Zahl der Bevölkerung im Sommer verzehnfacht. Es wird mehr und mehr zum Sommersitz der Bewohner Manacors. In den letzten Jahren entwickelte sich der Dienstleistungs- und Baugewerbesektor unter großer ausländischer Beteiligung. Wünschenswert wäre eine Umgehungsstraße, durch die Sommerstaus vermieden werden könnten. Der Hafen, die Karsthöhlen, der unterirdische Martelsee und das Aquarium sind die Hauptattraktionen für den Tourismus. Die Landschaft der Umgebung steht dem an Reichtum und Vielfalt in nichts nach.

Es Carritxó: Ist als privilegierte Enklave erhalten geblieben. Seine kurvenreiche Straße verbindet die Küste mit dem Landesinneren. Die Größe der Kirche ist beeindruckend beim Vergleich mit den umliegenden Häusern. Aber sicher ist auch, das viele Häuser vereinzelt in der Umgebung stehen. Die kapriziöse Geographie und die fruchtbare Erde, die Häuser und Gemüse- und Bllumengärten versetzen uns in eine Traumwelt, in der es schwer fällt sich vorzustellen, dass etwas über den Horizont hinaus passiert.
Hier gibt es Feuerholz, Trinkwaßer, eine Bar, Tischler und alle Gartengeräte.


Cas Concos: kann auf eine lange Tradition der Gastfreundschaft zurückblicken und hat möglicherweise mehr als jede Werbekampagne dazu beigetragen, das Bild der Insel im Ausland zu ändern. Ein Beweis dafür ist die große Zahl dort lebender Ausländern; die Toleranz der Bewohner bestrickt sofort. In Can Concos gibt es ausgezeichnete Handwerker, vor allem Schreiner, einen Supermarkt, Trinkwaßer, hervorragende Bars mit sehr spezifischem Ambiente, zwei Restaurants und zwei Kunstgalerieen. Des Nächtens trifft sich in der Bar "Abraixas" eine Bandbreite verschiedenster Nationalitäten, die sich völlig problemlos unter die beträchtliche Anzahl Mallorquiner mischt. "Abraixas" ist seit Jahren Treffpunkt für Künstler und Bohemiens.

S'Horta: Auf einer Art Balkon gelegen, dominiert die mächtige Küste in einem Winkel von hundert achtzig Grad, geschützt von den Bergen im Rücken, versteckt es ein herrliches Tal mit fruchtbarem Grund. Hier setzt die Landbevölkerung ihr tiefstes, von Generation an Generation vererbtes Wißen ein, um die Gemüsesorten und Gartenfrüchte zu ernten, die wir dann auf den Märkten wiederfinden. Bedauerlich sind die Passivität der Verwaltung und die rücksichtslose Haltung vieler Personen, die dieses Tal seit einiger Zeit als Abladeplatz für Müll und Haushaltsgeräte benutzen. S'Horta mit seiner Kirche, in der ausgewählte Musikzyklen organisiert werden, verfügt zudem über wunderbare Bars, die ihren regionalen Charakter bewahren, einen Supermarkt und meisterliche Handwerker, die kunstfertig mit Stahl und Holz umzugehen wißen.

S'Alqueria Blanca: Sein größter Reiz liegt in der Gastfreundschaft seiner Bewohner. Sie sind offen und tolerant und schaffen eine herzliche Atmosphäre, die zum Bleiben ermuntert. Consolación mit seinen unvergleichlichen Außichtspunkten; der Naturpark Mondragó und eine Anzahl von Buchten mit kristallklarem Wasser sind weitere ausschlaggebende Argumente, die Alqueria Blanca zum magischen Ort erheben. Dazu kommen die Kirche mit Pfarrei und dem Platz, auf dem sich das soziale Leben des Dorfes abspielt. Hier finden wir die Bars, in denen wir ausgezeichnete Tapas probieren können; außerdem ist Dienstag Markttag. Alqueria Blanca ist auch der ideale Ort, um Fachleute aus der Baubranche zu treffen. Es verfügt über ein Zentrum der Seguridad Social "Sozialversicherung", sowie verschiedene Sporteinrichtungen.

Calonge: Die Kirche mit ihrer Pfarrei, in der einige soziale Aktivitäten organisiert werden, ist die derzeit einzige kulturelle Option. In Calonge findet man Fachleute verschiedenster Handwerkszweige wie Schreinerei, Dekoration, Autowerkstätten und Baugewerbe. Die natürliche Schönheit der Umgebung hat diese Gegend zu einer der begehrenswertesten gemacht. Hier gibt es ein zur Seguridad Social "Sozialversicherung" gehörendes medizinisches Zentrum, gute Konditoreien und einige wunderschöne Feste für die Schutzheiligen. Dieses Jahr können wir die Wiedereröffnung der Bar "Telefonos" feiern, die uns samstags Live-Musik bietet. Außerdem gibt es ein ausgezeichnetes Restaurant auf dem Platz, leider ohne Terrasse.

Cala Figuera: Natürlicher Zufluchtsort par excellence hat sich in einen für Seeleute unumgänglichen Durchgangshafen verwandelt, der besonders auf langen eberquerungen angefahren wurde. Bemerkenswert ist, daß er in den letzten Jahren erneuert und verschönert wurde. Wer gern Fisch ißt, kommt hier auf seine Kosten, und kann ihn direkt von den Fischern zum günstigsten Preis kaufen. Dies macht neben den Bars und Terrassen seinen Reiz aus.

Campos: Feiert die Feste zu Ehren seiner Schutzpatronen: Am 9. Januar "Sant Julia", vom 7.-15. August "La Mare de Deu", im Januar "Foguerons de Sant Antoni", Anfang Februar das Volksfest "L'Ermita de Sankt Blai", an Ostern "La Processó de l'Encontre". In der zweiten Maiwoche gibt es die Messe für Nutztiere, am dritten Dienstag im Oktober "La Fira".Hauptanziehungspunkte sind: die Gemeindekirche im Renaissancestil mit einem gotischen Gemälde aus dem 15. Jhd.; "Nostra Senyora de Gracia" des Malers Gabriel Mòger, auch bekannt als der Maler von Campos; das Gemeindemuseum, gegründet im Jahre 1993, enthält Gemälde von Murillo, Mòger, Borrás, Nadal, Torres und anderen; das alte Krankenhaus, gegründet im 15. Jhd. mit einer Kapelle aus dem 16. Jhd.; der Konvent und die Kirche "Del Minims" aus dem 17. Jhd mit einem Barockportal sind dem Heiligen Francesc de Paula gewidmet; das Rathaus mit einer Fassade aus dem 16. Jhd. sowie Privatgebäude wie: Can Cosmet mit Renaissancefenstern; Can Dameto und Can Bragues, zwei alte Verteidigungstürme aus dem 16. Jhd. Außerhalb von Campos treffen wir auf die Kirche Paleo-Cristiana von Sant Fadrinet; die erste Gemeindekirche von Campos ist die Einsiedelei "Sant Blai" aus dem 13. Jhd., fertiggestellt im 16. Jhd.; die Herrschaftshäuser "Sont Catlar“, "Sa Barrala“, "Son Amer“, "Sont Garau“, "Sa Vinyola"; die Kapelle "Sant Joan de la Font Santa", die neben dem Thermalbad liegt und der Turm von "Sant Durí" in Sa Rapita. Mehr als 85 prähistorische Fundstellen sind über die ganze Gegend verteilt, die herausragendsten unter ihnen sind die "Necropolis Pretalaiotiques von "Son Toni Amery"und die Siedlungen "Talaiòtics de Son Catlar, Son Perot i Sa Vinyola". Gegenüber dem Inselchen Sa Gavina stoßen wir am Strand Es Trenc auf einen punischen ëberrest, der aus dem Werk von Na Guardia in La Colonia stammt.
Campos verfügt über ein Netz von Unternehmen, die auf den Baugewerbe und Dienstleistungen spezialisiert sind. Die Entwicklung seiner hervorragenden Handwerker steht im Einklang mit der handwerklichen Erzeugung einerseits und einer wettbewerbsfähigen Antwort auf die Erfordernisse des Marktes andererseits. In den Bäckereien können wir von den jeweils verschiedenen exquisiten Backwaren kosten; in den guten Dorfkneipen wird man von gastfreundlichen und liebenswürdigen Leuten bedient .
Desweiteren gibt es in Campos eine Bibliothek, ein medizinisches Zentrum, eine Kunstgalerie, Orts- und Landespolizei sowie Apotheken. Donnerstags und samstags ist Markt, dort findet man neben ausgezeichnetem Saisongemüse und -obst die unglaublichsten Gegenstände. In kultureller Hinsicht wäre mehr Interesse von Seiten des Rathauses wünschenswert.


Ses Salines: Ist ökologisch gesehen möglicherweise die am besten erhaltene Gemeinde. Das resultiert u.a. aus den Eigentumsverhältnissen. Der größte Teil ist im Besitz einer einzigen Familie, die das Gebiet sorgfältig pflegt und erhält. Ses Salines lebte bis vor kurzem hauptsächlich von der Landwirtschaft. Aber nachdem sich die wichtigsten Handwerkszweige an den Bedürfnisse des Marktes orientiert haben, konnte sich in letzter Zeit ein Netz von Unternehmen mit hohem Qualitätsanspruch entwickeln, wiederum spezialisiert auf Baugewerbe und Dienstleistungen.
         
Die Stadtverwaltung veröffentlichte die Gelben Seiten der Gemeinde. In Ses Salines gibt es auch Altersheim, medizinisches Zentrum, Bibliothek, Polizei, Apotheke und Postamt. In Ses Salines stoßen wir auf bedeutende prähistorische Fundstellen, auch der Altstadtkern ist interessant: die Kirche, ein Turm, einige Gebäude, die den autochthonen Stil des Dorfes erhalten und eine kleine, ständig geschlossene Kirche, die dringend der Restaurierung bedarf. Der Rest des Dorfes hat sich unkontrolliert und ohne ästhetische Richtlinien, die seine Identität bewahrt hätten, entwickelt. - Ein Problem, das sich in fast allen Dörfern der Insel wiederfindet. In den Bars, die sich ihren regionalen Charakter erhalten haben, können wir hervorragende Tapas und Sandwiches probieren. Von größtem Interesse sind die Messen, die jährlich Tausende anziehen.
In kultureller Hinsicht sind die Gemeinschaftsausstellungen die einzigen herausragenden Ereignisse; sie werden von zwei jungen begeisterten Künstlern, Carlos Gispert und Cati Aguiló in Ses Salines organisiert.

Sa Ràpita: Ist ein Ferienort mit ein- bis zweistöckigen Gebäuden, der sich seinen familiären Charakter bewahrt. Es gibt ein Bürgerzentrum, mit medizinischen Einrichtungen und einer Informationsstelle über die möglichen Aktivitäten der Gegend. Reizvoll sind sowohl die qualitativ beachtlichen Restaurants als auch die Sonnenuntergänge. Außerdem verfügt es über einen hervorragenden und mit guten Anbietern versorgten Sporthafen

Colonia Sant Jordi; Früher ein Fischerdorf, verfügt heute über eine florierende Tourismusbranche, die das Risiko zum Massentourismus in sich birgt. Die unvergleichlichen Strände, möglicherweise die schönsten der Insel, machen seinen Reiz aus. Las Salinas und seinem Hafen ist es gelungen seinen Maßstab beizubehalten, ohne die Umwelt zu belasten.
In einigen Restaurants können wir frischen Fisch oder gute Meeresfrüchte genießen. Kulturell sind nur die regelmäßigen Ausstellungen in der Galerie Matisos von Interesse. Wenn man Musik hören oder ein Gläschen trinken möchte, empfiehlt sich das "Tramontana", es ist unvergleichlich schön gelegen, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Llombards: Ist eines der ruhigsten Dörfer der Gegend. Es ist ein Leben im Rhythmus seiner beiden Cafes. Die Dorfbewohner leben am Rande des Massentourismus, was einen eigenen Lebensrhythmus bestimmt, weise und gesund. Hier befinden sich vier Strände mit kristallklarem Wasser, der einzige mit Serviceangeboten ist Cala Llombards mit verschiedenen Bars und einem kleinen Lebensmittelladen. Hervorzuheben ist auch die Käseherstellung.

Manacor: Die zweitgrößte Gemeinde der Insel mit einer Fleche von 260 km2 und 31000 Einwohnern lebt hauptsechlich von der Möbelindustrie, Edelsteinen, dem Tourismus und in den letzten Jahren auch vom Baugewerbe.
Verwaltungsbeschlüsse werden von 21 Gemeinderatsmitgliedern kontrolliert, die verzweifelt versuchen verschiedene Projekte voranzutreiben. Das Rathaus befindet sich auf der Plaza del Convent und ist für die offentlichkeit von 9-14 Uhr zugänglich.
In Manacor gibt es die Delegation für Kultur, Bildung und Sprache, Archiv und Bibliothek auf der Plaza del Convent sowie weitere Bibliotheken in Porto Cristo, Son Macia und im Bürgerzentrum. Im Hauptarchiv von Manacor befinden sich ca. 20 000 Dokumente, Beratungsstelle, Ausleihe, Kopiergerät und eine Audio-Video-Abteilung. Ferner existiert eine Musikschule - Informationen dazu sind in der Straße Antoni Pascual 23 erhältlich.
Das Patronat für Geschichte und die Museen werden gemeinsam vom Amt für Straßenbau und Städteplanung verwaltet. Dieses befaßt sich mit der Erhaltung und Restaurierung sowie der Bekanntmachung verschiedener Fundstellen, Arbeiten, und Außtellungen (leider fehlt eine paßende Ankündigung).

         
Museen: Sa Torre dels Enegistes, liegt auf dem Weg von Son Forteza und ist über die Landstraße von Manacor nach Calas de Mallorca KM 1 zu erreichen - Besuche nach Absprache. Der Ort bietet unbegrenzte Möglichkeiten, bleibt aber fast das ganze Jahr geschloßen. Sa Torre de ses Puntes, als Außtellungsraum genutzt, befindet sich auf dem Platz Gabriel Fuster. Ein Jahresprogramm ist nicht vorhanden und wenn nicht gerade Außtellungen sind, bleibt es ebenfalls geschloßen. Information dazu gibt es in der Calle Formentera 20.
Die Unterrichtsräume der mallorquinischen Gemeindeschule, befinden sich in der Calle Lepant s/n, die Büros in der Calle Muntaner 12.
         

Die öffentliche Stiftung des Stadttheaters, die Theaterproben in der Avda. del Parque s/n organisiert, ist zweifellos der Hauptkulturträger und arbeitet mit erstklaßigen unabhängigen Gruppen. Wir empfehlen Ihnen, das ganzjährige Programm aufmerksam zu verfolgen. Unter Mitwirkung von Gruppen aus Mallorca, Katalonien, Valencia, Menorca, Ibiza und Andorra. werden vom 28. September bis 03.Oktober die IV.Theatertage von Manacor veranstaltet. Es gibt auch interesßsante Privatinitiativen, wie donnerstags abends auf dem Marktplatz die Jazzkonzerte der Bar "Xarop". Das "CUM", Universitätszentrum von Manacor dient als Verbindungsglied zwischen der UIB und den Unternehmen; ihr Sitz ist in der Straße Muntaner 12. Die Jugenddelegation mit ihrem ausgedehnten Informationsnetz zu verschiedenen Themen wie: Militärdienst, Einsprucherhebung, Studium, Arbeit, Wohnung ..., befindet sich ebenfalls in der c/ Muntaner 12.
Die Delegation für Soziales, mit Rechtsauskunft und sozialen Hilfsorganisationen liegt auch in c/ Muntaner 12. Das Patronat für Sport und das Tourismusbüro,Plaza del Convent s/n.
Zu Manacor gehören ein Kino (achten Sie mittwochs, donnerstags und an den Wochenenden auf das Programm); ein kürzlich restauriertes Hippodrom mit außerordentlicher Einrichtung; das einzige Krankenhaus der Gegend mit beachtlichen Installationen und qualifiziertem Pflegepersonal, obgleich jedes Jahr weniger ausreichend, den Bedarf der Region zu decken und das vor allem im Sommer, wenn die Bevölkerungszahl schwindelerregend ansteigt (je nach Fall kann es Monate dauern, bis man einen Termin bei einem Spezialisten bekommt). Auch die Notaufnahme ist oft überlastet, eine Privatversicherung scheint ratsam; ebenfalls wichtig ist es, einen guten Rettungsdienst herauszufinden, dem man mitteilt, in welches Krankenhaus man eingeliefert werden möchte.
Trotz der Restaurierung des Stadtzentrums von Manacor, beklagen sich die Geschäftsleute über fehlende Parkplätze und das urbane Chaos, in dem sich das Dorf aufgrund einiger nie enden wollender Baustellen befindet.
Zu Manacor gehören ferner zwei kleine Stadtkerne, Son Macia und Son Negre.


Felanitx, Man muß nur durch die Straßen spazieren, um sich über seine einstige Bedeutung klar zu werden. Heutzutage zeigt es sich sehr gastfreundlich; seine gemischte Bevölkerung setzt sich aus Mallorquinern und Spaniern aller anderen Gebiete der Halbinsel sowie mehr und mehr Ausländern, vor allem Deutschen zusammen. Die Gemeinde organisiert Katalanischkurse für alle, die Intereße haben, diese Sprache zu lernen. Es gibt eine Volkshochschule und eine Musikschule. Feuerwehr, Polizei und Seguridad Social "Sozialversicherung" sind vorhanden, ebenso ein Kino (donnerstags werden Kunst- und Experimentalfilme in Originalversion gezeigt, oder aber hochintereßante Filmzyklen wie die Goyapreisträger), ein Kulturzentrum, deßen Programm wir leider nicht bekommen konnten, das aber zweifelsohne das beste der gesamten Region ist und das jedes Jahr die meisten kulturellen Veranstaltungen aller Art bietet: Außtellungen, Lesungen, Konzerte u.s.w..
         

Hier existiert ein tief verwurzeltes Intereße für kulturelle Belange. Dies manifestiert sich heute durch eine starke Präsenz in verschiedenen künstlerischen Bereichen und zwar sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, mit Namen wie: Ferran Aguiló, Jaume Canet, Jaume Prohens, Maria Ramis, Andréu Maimó, Rafael Joan, Arnau Pons ... .Die Gemeinde Felanitx darf eine der begünstigsten Landschaften der Insel zu ihren eigenen zählen .
Felanitx bietet auch die breiteste Palette von hochqualifizierten Fachleuten und Handwerkern und das in fast allen Berufßparten. Wenn wir das Labyrinth der Stra ßen streifen, stoßen wir automatisch auf sie. Unbegrenzter Möglichkeiten eröffnet uns auch die Umgebung: El Calvario, San Salvador oder das Schloß von Santueri sind möglicherweise die Wurzeln der für Felanitx charakteristischen kulturellen Tradition. Im Laufe der Zeit vergeßene Energiezentren bestehen fort, um uns ihre Bedeutung in der Vergangenheit vor Augen zu führen. Dort wo die Landschaft noch fast keine Spuren von Beschädigung zeigt, legen Es Carritxo, Son Negre, Son Prohens und Son Valls lebendiges Zeugnis für das eigentliche mallorquinische Wesen ab.

 
 
 
 

 

       
     
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