|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| << Zur Rückseite |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Santanyí Feiert
seinen siebenhundertsten Geburtstag und ist eine der fünf
reichsten Gemeinden Europas. Dies verdankt es dem Aufschwung
im Immobilien- und Baugewerbesektor sowie in allen Unternehmensbereichen,
die sich mit Instandhaltung oder Dienstleistungen rund um
die Landhäuser, der Haupteinnahmequelle der Gemeinde,
beschäftigen. Santanyí ist gleichzeitig eine
der Gemeinde, die ihre Umwelt am besten konserviert hat,
v.a. im Landesinneren. Dies ist hauptsächlich dem Menschenschlag
zu verdanken, der sich bis in die achtziger Jahre hier niedergelaßen
hat. Hoffen wir, dass sich der Prozeß hin zum Maßentourismus
aufhalten läßt, der bereits einen beträchtlichen
Teil der Insel zerstört hat, und man schließlich
auf einen qualitativ hochwertigeren Tourismus setzen wird.
|
|
| |
|
|
|
|
| Im Bereich der öffentlichen
Dienstleistungen bietet Santanyí eine Bücherei, ein
Altersheim, eine Sportanlage, in der im Sommer Aktivitäten
für Kinder organisiert werden, ein Freibad und ein Hallenbad
für den Winter, ein medizinisches Zentrum, Orts- und Landespolizei,
Post- und Telegrafenamt, ein Kulturzentrum, das den Anwohnern
zur Verfügung steht, und ein Kino, deßen Eignung für
das Projekt des Gemeindetheaters gerade durchdacht wird. Das
Kulturangebot läßt qualitativ leider zu wünschen übrig.
Das Kulturprogramm ist zweifelsohne sehr vernachlässigt,
obwohl sowohl die Mittel als auch das geeignete Publikum vorhanden
sind. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Arbeit der Musikschule
und einiger Privatinitiativen, wie z.B. S'Hort de Nigorra, wo
Künstler aus aller Welt empfangen werden, die später
ihre Werke an Ort und Stelle präsentieren. Nicht zu vergeßen,
die unzähligen Privatfeste, die im Laufe des Jahres organisiert
werden und die zweifellos ein Beispiel für Integration und
Zusammenleben darstellen und für jeden Kulturexperten, der
seine Arbeit ernst nimmt, ein positives Beispiel böten. |
| |
|
|
|
|
|
|
Kurzfristig sollte das Thema Kultur für die
Institutionen vorrangiges Ziel sein, v.a. im Hinblick auf die Heranwachsenden
und jüngeren Leute, denen in den Bereichen Freizeit, Kultur
und Ausbildung keine Alternativen geboten werden. Mittelpunkt des
sozialen Leben par excellence ist mittwochs und samstags der Marktplatz.
Dort bieten die Bars um den Platz ein vielfältiges Angebot
an Ambiente, Menschen und Service. Man kann wählen: die Bar "Bennassar",
mit hervorragenden Tapas und Mittagsmenüs, "Sa Plaza" einer
den Markt beherrschenden Terrasse, "Sa Cova" mit Live-Musik
am Samstag abend und "Ca'n Mosson" mit angenehmem mallorquinischen
Ambiente und jungen Leuten. Santanyí vereint möglicherweise
die unterschiedlichsten und internationalsten Gruppierungen in
sich: Künstler, Geschäftsleute, Berühmtheiten, Millionäre,
Musiker und viele mehr. |
| |
|
|
|
|
|
Santanyí bietet uns ein großes
Spektrum an Unternehmen, einige mit jahrelanger Erfahrung im
Bereich des Bauwesens und der Dienstleistungen. Es gibt hochinteressante
Geschäfte für Dekoration und Handwerk, spezialisiert
auf Stein, Stahl und Keramik. Leider fehlt ein Feuerwehrpark.
|
|
|
Cala
Santanyí: Bietet
uns unzählige Möglichkeiten, ob für Spaziergänge
oder Ausritte; Ausfahrten im Kanu, die willkürlich geformten
Steilküsten entlang, sind ideal. Sie sehen z.B.: „El
Pontas", ein Felsgebilde in Form eines Torbogens . Cala
Santanyí verfügt über alle möglichen
Serviceangebote, u.a. ein gutes Restaurant , einen Supermarkt
und ein Geldautomaten. In Cala Santanyí hat man das
Gleichgewicht zwischen Natur und besiedelten Gebieten weitgehend
erhalten. So ist es hier, im Gegensatz zu anderen Touristenzentren,
gelungen, das Niveau der Besucher zu heben.
|
|
|
|
|
Cala
D'or: Ist eines der Dörfer, das sich
in der Gemeinde am meisten verändert hat. Die Zukunft
wird zeigen, ob zum Guten oder zum Schlechten. Ein Einwohnerverband
organisiert ein vielseitiges Veranstaltungsangebot: Kurse,
Seminare, Ausstellungen... . Cala D'Or verfügt über
die beste private Gesundheitsversorgung der Gemeinde - an der
Hauptstraße gelegen. Ferner gibt es ein Bürgerzentrum,
Post- und Telegrafenamt, einen Tennisclub und einen guten Autobusservice,
der zahlreiche Verbindungen nach Palma und zu den meisten Stränden
der Gemeinde bietet.
|
| |
|
|
|
|
|
In den letzten Jahren hat sich hier eine Anzahl von Unternehmen
mit hohem Qualitätsanspruch niedergelassen, spezialisiert
auf den Dienstleistungs- und Baugewerbebereich. Kultureller Lichtblick
ist das Jazzfestival im Sommer. Das Zentrum von Cala D'Or offeriert
uns das kompletteste Freizeitangebot der Küste: Bars, Terrassen,
Geschäfte und Boutiquen vervollständigen die breite
Palette der Möglichkeiten, vom Heimservice für mallorquinische
Hausmannskost bis zu den bekanntesten internationalen Markenartikeln.
Möglicherweise ist es der beste Sporthafen des Mittelmeers. Jedes
Jahr zieht er die Elite der Luxusjachten Europas an. Außerdem beherbergt
der Hafen eine Auswahl der exklusivsten Restaurants und Geschäfte
mit der neusten Mode. Eine andere Attraktion Cala D'Ors ist El Forti,
erworben und restauriert von der Stiftung "Islas Baleares",
das große Möglichkeiten in sich birgt, die jedoch nicht genutzt
werden.
|
|
| Porto
Petro: Ist eine der
wenigen Küstenenklaven, die ihren Charme nicht den Anforderungen
des Massentourismus geopfert hat. Der Hafen bietet gute Serviceleistungen
und ist ein unvergleichlicher Zufluchtsort für Segler.
Ab Ostern kann man sich einmal wöchentlich an der Live-Musik
in der Hafengalerie erfreuen und vom 10.-29. Juli spielt Michael
Honzak, der Schlagzeuger Friedrich Guldas. Porto Petro hat
seine Größenordnung zu erhalten gewußt, indem
es den Zauber seiner Umgebung respektierte. Hoffen wir, daß es
so bleibt, wie es ist. |
|
|
Portocolom:
Als natürlich geschützter Ankerplatz von Seeleuten
sehr geschätzt, hat einen Großteil der dem Meer
zugewandten Originalbauten beibehalten. Dies verleiht ihm eine
ruhige und friedliche Atmosphäre. Der aus dem letzten
Jahrhundert stammende alte Stadtkern, dient den Bewohnern von
Felanitx als zweiter Wohnsitz; auch eine wachsende Zahl von
Ausländern beginnt sich hier niederzulaßen. Der
andere Teil des Dorfes bietet im Sommer mannigfaltige Freizeitaktivitäten.
Eine Neuheiten in Portocolom ist das vor kurzem eröffnete
Restaurant "El Cinco" - deßen Garten sicher
einer der besten Plätze ist, um den Sonnenuntergang zu
erleben - ist in einem der charakteristischsten Gebäude
des Dorfes neben der Kirche untergebracht und das Essen ist
ein Gedicht. Eine weitere Neuheit im Hafen ist das Studio von
Anna Causi, in dem außer ihren Arbeiten, Werke anderer
Künstler sowie wiederverwertbare Gegenstände für
Architektur und Dekoration zu finden sind. Hervorzuheben ist
auch die Schiffsindustrie, die sich aus kleinen Familienunternehmen
zusammensetzt, die von den Vätern an die Söhne weitergegeben
wurden, und die sich die Kunst bewahrt haben, Schiffe nach
altem Brauch zu bauen.
|
|
|
|
|
Portocristo:
Ist eines der im Sommer meistbesuchten Feriendörfer an der
Küste. Die strategisch günstige Lage und die außergewühnliche
Schönheit seiner Bucht und seiner Umgebung sind möglicherweise
der Grund dafür, dass sich die Zahl der Bevölkerung
im Sommer verzehnfacht. Es wird mehr und mehr zum Sommersitz
der Bewohner Manacors. In den letzten Jahren entwickelte sich
der Dienstleistungs- und Baugewerbesektor unter großer
ausländischer Beteiligung. Wünschenswert wäre
eine Umgehungsstraße, durch die Sommerstaus vermieden werden
könnten. Der Hafen, die Karsthöhlen, der unterirdische
Martelsee und das Aquarium sind die Hauptattraktionen für
den Tourismus. Die Landschaft der Umgebung steht dem an Reichtum
und Vielfalt in nichts nach. |
|
|
Es
Carritxó: Ist
als privilegierte Enklave erhalten geblieben. Seine kurvenreiche
Straße verbindet die Küste mit dem Landesinneren.
Die Größe der Kirche ist beeindruckend beim Vergleich
mit den umliegenden Häusern. Aber sicher ist auch, das
viele Häuser vereinzelt in der Umgebung stehen. Die
kapriziöse Geographie und die fruchtbare Erde, die Häuser
und Gemüse- und Bllumengärten versetzen uns in
eine Traumwelt, in der es schwer fällt sich vorzustellen,
dass etwas über den Horizont hinaus passiert.
Hier gibt es Feuerholz, Trinkwaßer, eine Bar, Tischler und alle
Gartengeräte.
|
|
| Cas
Concos: kann auf eine lange Tradition
der Gastfreundschaft zurückblicken und hat möglicherweise
mehr als jede Werbekampagne dazu beigetragen, das Bild der
Insel im Ausland zu ändern. Ein Beweis dafür ist
die große Zahl dort lebender Ausländern; die Toleranz
der Bewohner bestrickt sofort. In Can Concos gibt es ausgezeichnete
Handwerker, vor allem Schreiner, einen Supermarkt, Trinkwaßer,
hervorragende Bars mit sehr spezifischem Ambiente, zwei Restaurants
und zwei Kunstgalerieen. Des Nächtens trifft sich in
der Bar "Abraixas" eine Bandbreite verschiedenster
Nationalitäten, die sich völlig problemlos unter
die beträchtliche Anzahl Mallorquiner mischt. "Abraixas" ist
seit Jahren Treffpunkt für Künstler und Bohemiens. |
|
| S'Horta: Auf
einer Art Balkon gelegen, dominiert die mächtige Küste
in einem Winkel von hundert achtzig Grad, geschützt von den
Bergen im Rücken, versteckt es ein herrliches Tal mit fruchtbarem
Grund. Hier setzt die Landbevölkerung ihr tiefstes, von Generation
an Generation vererbtes Wißen ein, um die Gemüsesorten
und Gartenfrüchte zu ernten, die wir dann auf den Märkten
wiederfinden. Bedauerlich sind die Passivität der Verwaltung
und die rücksichtslose Haltung vieler Personen, die dieses
Tal seit einiger Zeit als Abladeplatz für Müll und Haushaltsgeräte
benutzen. S'Horta mit seiner Kirche, in der ausgewählte Musikzyklen
organisiert werden, verfügt zudem über wunderbare Bars,
die ihren regionalen Charakter bewahren, einen Supermarkt und meisterliche
Handwerker, die kunstfertig mit Stahl und Holz umzugehen wißen. |
|
S'Alqueria
Blanca: Sein größter
Reiz liegt in der Gastfreundschaft seiner Bewohner. Sie sind
offen und tolerant und schaffen eine herzliche Atmosphäre,
die zum Bleiben ermuntert. Consolación mit seinen unvergleichlichen
Außichtspunkten; der Naturpark Mondragó und eine
Anzahl von Buchten mit kristallklarem Wasser sind weitere ausschlaggebende
Argumente, die Alqueria Blanca zum magischen Ort erheben. Dazu
kommen die Kirche mit Pfarrei und dem Platz, auf dem sich das
soziale Leben des Dorfes abspielt. Hier finden wir die Bars,
in denen wir ausgezeichnete Tapas probieren können; außerdem
ist Dienstag Markttag. Alqueria Blanca ist auch der ideale
Ort, um Fachleute aus der Baubranche zu treffen. Es verfügt über
ein Zentrum der Seguridad Social "Sozialversicherung",
sowie verschiedene Sporteinrichtungen.
|
|
|
| Calonge: Die
Kirche mit ihrer Pfarrei, in der einige soziale Aktivitäten
organisiert werden, ist die derzeit einzige kulturelle Option.
In Calonge findet man Fachleute verschiedenster Handwerkszweige
wie Schreinerei, Dekoration, Autowerkstätten und Baugewerbe.
Die natürliche Schönheit der Umgebung hat diese Gegend
zu einer der begehrenswertesten gemacht. Hier gibt es ein zur
Seguridad Social "Sozialversicherung" gehörendes
medizinisches Zentrum, gute Konditoreien und einige wunderschöne
Feste für die Schutzheiligen. Dieses Jahr können wir
die Wiedereröffnung der Bar "Telefonos" feiern,
die uns samstags Live-Musik bietet. Außerdem gibt es ein
ausgezeichnetes Restaurant auf dem Platz, leider ohne Terrasse. |
|
|
|
Cala
Figuera: Natürlicher
Zufluchtsort par excellence hat sich in einen für Seeleute
unumgänglichen Durchgangshafen verwandelt, der besonders
auf langen eberquerungen angefahren wurde. Bemerkenswert ist,
daß er in den letzten Jahren erneuert und verschönert
wurde. Wer gern Fisch ißt, kommt hier auf seine Kosten,
und kann ihn direkt von den Fischern zum günstigsten Preis
kaufen. Dies macht neben den Bars und Terrassen seinen Reiz
aus. |
|
|
Campos: Feiert
die Feste zu Ehren seiner Schutzpatronen: Am 9. Januar "Sant
Julia", vom 7.-15. August "La Mare de Deu",
im Januar "Foguerons de Sant Antoni", Anfang Februar
das Volksfest "L'Ermita de Sankt Blai", an Ostern "La
Processó de l'Encontre". In der zweiten Maiwoche
gibt es die Messe für Nutztiere, am dritten Dienstag im
Oktober "La Fira".Hauptanziehungspunkte sind: die
Gemeindekirche im Renaissancestil mit einem gotischen Gemälde
aus dem 15. Jhd.; "Nostra Senyora de Gracia" des
Malers Gabriel Mòger, auch bekannt als der Maler von
Campos; das Gemeindemuseum, gegründet im Jahre 1993, enthält
Gemälde von Murillo, Mòger, Borrás, Nadal,
Torres und anderen; das alte Krankenhaus, gegründet im
15. Jhd. mit einer Kapelle aus dem 16. Jhd.; der Konvent und
die Kirche "Del Minims" aus dem 17. Jhd mit einem
Barockportal sind dem Heiligen Francesc de Paula gewidmet;
das Rathaus mit einer Fassade aus dem 16. Jhd. sowie Privatgebäude
wie: Can Cosmet mit Renaissancefenstern; Can Dameto und Can
Bragues, zwei alte Verteidigungstürme aus dem 16. Jhd.
Außerhalb von Campos treffen wir auf die Kirche Paleo-Cristiana
von Sant Fadrinet; die erste Gemeindekirche von Campos ist
die Einsiedelei "Sant Blai" aus dem 13. Jhd., fertiggestellt
im 16. Jhd.; die Herrschaftshäuser "Sont Catlar“, "Sa
Barrala“, "Son Amer“, "Sont Garau“, "Sa
Vinyola"; die Kapelle "Sant Joan de la Font Santa",
die neben dem Thermalbad liegt und der Turm von "Sant
Durí" in Sa Rapita. Mehr als 85 prähistorische
Fundstellen sind über die ganze Gegend verteilt, die herausragendsten
unter ihnen sind die "Necropolis Pretalaiotiques von "Son
Toni Amery"und die Siedlungen "Talaiòtics
de Son Catlar, Son Perot i Sa Vinyola". Gegenüber
dem Inselchen Sa Gavina stoßen wir am Strand Es Trenc
auf einen punischen ëberrest, der aus dem Werk von Na
Guardia in La Colonia stammt.
Campos verfügt über ein Netz von Unternehmen, die auf den Baugewerbe
und Dienstleistungen spezialisiert sind. Die Entwicklung seiner hervorragenden
Handwerker steht im Einklang mit der handwerklichen Erzeugung einerseits
und einer wettbewerbsfähigen Antwort auf die Erfordernisse des Marktes
andererseits. In den Bäckereien können wir von den jeweils
verschiedenen exquisiten Backwaren kosten; in den guten Dorfkneipen wird
man von gastfreundlichen und liebenswürdigen Leuten bedient .
Desweiteren gibt es in Campos eine Bibliothek, ein medizinisches Zentrum,
eine Kunstgalerie, Orts- und Landespolizei sowie Apotheken. Donnerstags
und samstags ist Markt, dort findet man neben ausgezeichnetem Saisongemüse
und -obst die unglaublichsten Gegenstände. In kultureller Hinsicht
wäre mehr Interesse von Seiten des Rathauses wünschenswert.
|
|
Ses
Salines: Ist ökologisch gesehen möglicherweise
die am besten erhaltene Gemeinde. Das resultiert u.a. aus den
Eigentumsverhältnissen. Der größte Teil ist
im Besitz einer einzigen Familie, die das Gebiet sorgfältig
pflegt und erhält. Ses Salines lebte bis vor kurzem hauptsächlich
von der Landwirtschaft. Aber nachdem sich die wichtigsten Handwerkszweige
an den Bedürfnisse des Marktes orientiert haben, konnte
sich in letzter Zeit ein Netz von Unternehmen mit hohem Qualitätsanspruch
entwickeln, wiederum spezialisiert auf Baugewerbe und Dienstleistungen.
|
|
| |
|
|
|
|
Die Stadtverwaltung veröffentlichte die Gelben
Seiten der Gemeinde. In Ses Salines gibt es auch Altersheim, medizinisches
Zentrum, Bibliothek, Polizei, Apotheke und Postamt. In Ses Salines
stoßen wir auf bedeutende prähistorische Fundstellen,
auch der Altstadtkern ist interessant: die Kirche, ein Turm, einige
Gebäude, die den autochthonen Stil des Dorfes erhalten und
eine kleine, ständig geschlossene Kirche, die dringend der
Restaurierung bedarf. Der Rest des Dorfes hat sich unkontrolliert
und ohne ästhetische Richtlinien, die seine Identität
bewahrt hätten, entwickelt. - Ein Problem, das sich in fast
allen Dörfern der Insel wiederfindet. In den Bars, die sich
ihren regionalen Charakter erhalten haben, können wir hervorragende
Tapas und Sandwiches probieren. Von größtem Interesse
sind die Messen, die jährlich Tausende anziehen.
In kultureller Hinsicht sind die Gemeinschaftsausstellungen die einzigen
herausragenden Ereignisse; sie werden von zwei jungen begeisterten Künstlern,
Carlos Gispert und Cati Aguiló in Ses Salines organisiert. |
|
| Sa
Ràpita: Ist ein
Ferienort mit ein- bis zweistöckigen Gebäuden, der
sich seinen familiären Charakter bewahrt. Es gibt ein
Bürgerzentrum, mit medizinischen Einrichtungen und einer
Informationsstelle über die möglichen Aktivitäten
der Gegend. Reizvoll sind sowohl die qualitativ beachtlichen
Restaurants als auch die Sonnenuntergänge. Außerdem
verfügt es über einen hervorragenden und mit guten
Anbietern versorgten Sporthafen |
|
|
|
Colonia
Sant Jordi; Früher
ein Fischerdorf, verfügt heute über eine florierende
Tourismusbranche, die das Risiko zum Massentourismus in sich
birgt. Die unvergleichlichen Strände, möglicherweise
die schönsten der Insel, machen seinen Reiz aus. Las Salinas
und seinem Hafen ist es gelungen seinen Maßstab beizubehalten,
ohne die Umwelt zu belasten.
In einigen Restaurants können wir frischen Fisch oder gute Meeresfrüchte
genießen. Kulturell sind nur die regelmäßigen Ausstellungen
in der Galerie Matisos von Interesse. Wenn man Musik hören oder ein
Gläschen trinken möchte, empfiehlt sich das "Tramontana",
es ist unvergleichlich schön gelegen, um den Sonnenuntergang zu genießen. |
|
| Llombards:
Ist eines der ruhigsten Dörfer der Gegend. Es ist ein Leben
im Rhythmus seiner beiden Cafes. Die Dorfbewohner leben am Rande
des Massentourismus, was einen eigenen Lebensrhythmus bestimmt,
weise und gesund. Hier befinden sich vier Strände mit kristallklarem
Wasser, der einzige mit Serviceangeboten ist Cala Llombards mit
verschiedenen Bars und einem kleinen Lebensmittelladen. Hervorzuheben
ist auch die Käseherstellung. |
|
|
|
Manacor: Die
zweitgrößte Gemeinde der Insel mit einer Fleche
von 260 km2 und 31000 Einwohnern lebt hauptsechlich von der
Möbelindustrie, Edelsteinen, dem Tourismus und in den
letzten Jahren auch vom Baugewerbe.
Verwaltungsbeschlüsse werden von 21 Gemeinderatsmitgliedern kontrolliert,
die verzweifelt versuchen verschiedene Projekte voranzutreiben. Das Rathaus
befindet sich auf der Plaza del Convent und ist für die offentlichkeit
von 9-14 Uhr zugänglich.
In Manacor gibt es die Delegation für Kultur, Bildung und Sprache,
Archiv und Bibliothek auf der Plaza del Convent sowie weitere Bibliotheken
in Porto Cristo, Son Macia und im Bürgerzentrum. Im Hauptarchiv
von Manacor befinden sich ca. 20 000 Dokumente, Beratungsstelle, Ausleihe,
Kopiergerät und eine Audio-Video-Abteilung. Ferner existiert eine
Musikschule - Informationen dazu sind in der Straße Antoni Pascual
23 erhältlich.
Das Patronat für Geschichte und die Museen werden gemeinsam vom
Amt für Straßenbau und Städteplanung verwaltet. Dieses
befaßt sich mit der Erhaltung und Restaurierung sowie der Bekanntmachung
verschiedener Fundstellen, Arbeiten, und Außtellungen (leider fehlt
eine paßende Ankündigung).
|
| |
|
|
|
|
|
|
Museen: Sa Torre dels Enegistes, liegt auf dem Weg
von Son Forteza und ist über die Landstraße von Manacor
nach Calas de Mallorca KM 1 zu erreichen - Besuche nach Absprache.
Der Ort bietet unbegrenzte Möglichkeiten, bleibt aber fast
das ganze Jahr geschloßen. Sa Torre de ses Puntes, als Außtellungsraum
genutzt, befindet sich auf dem Platz Gabriel Fuster. Ein Jahresprogramm
ist nicht vorhanden und wenn nicht gerade Außtellungen sind,
bleibt es ebenfalls geschloßen. Information dazu gibt es
in der Calle Formentera 20.
Die Unterrichtsräume der mallorquinischen Gemeindeschule, befinden
sich in der Calle Lepant s/n, die Büros in der Calle Muntaner 12. |
| |
|
|
|
|
|
Die öffentliche Stiftung des Stadttheaters,
die Theaterproben in der Avda. del Parque s/n organisiert,
ist zweifellos der Hauptkulturträger und arbeitet mit
erstklaßigen unabhängigen Gruppen. Wir empfehlen
Ihnen, das ganzjährige Programm aufmerksam zu verfolgen.
Unter Mitwirkung von Gruppen aus Mallorca, Katalonien, Valencia,
Menorca, Ibiza und Andorra. werden vom 28. September bis 03.Oktober
die IV.Theatertage von Manacor veranstaltet. Es gibt auch interesßsante
Privatinitiativen, wie donnerstags abends auf dem Marktplatz
die Jazzkonzerte der Bar "Xarop". Das "CUM",
Universitätszentrum von Manacor dient als Verbindungsglied
zwischen der UIB und den Unternehmen; ihr Sitz ist in der Straße
Muntaner 12. Die Jugenddelegation mit ihrem ausgedehnten Informationsnetz
zu verschiedenen Themen wie: Militärdienst, Einsprucherhebung,
Studium, Arbeit, Wohnung ..., befindet sich ebenfalls in der
c/ Muntaner 12.
Die Delegation für Soziales, mit Rechtsauskunft und sozialen Hilfsorganisationen
liegt auch in c/ Muntaner 12. Das Patronat für Sport und das Tourismusbüro,Plaza
del Convent s/n.
Zu Manacor gehören ein Kino (achten Sie mittwochs, donnerstags und
an den Wochenenden auf das Programm); ein kürzlich restauriertes
Hippodrom mit außerordentlicher Einrichtung; das einzige Krankenhaus
der Gegend mit beachtlichen Installationen und qualifiziertem Pflegepersonal,
obgleich jedes Jahr weniger ausreichend, den Bedarf der Region zu decken
und das vor allem im Sommer, wenn die Bevölkerungszahl schwindelerregend
ansteigt (je nach Fall kann es Monate dauern, bis man einen Termin bei
einem Spezialisten bekommt). Auch die Notaufnahme ist oft überlastet,
eine Privatversicherung scheint ratsam; ebenfalls wichtig ist es, einen
guten Rettungsdienst herauszufinden, dem man mitteilt, in welches Krankenhaus
man eingeliefert werden möchte.
Trotz der Restaurierung des Stadtzentrums von Manacor, beklagen sich
die Geschäftsleute über fehlende Parkplätze und das urbane
Chaos, in dem sich das Dorf aufgrund einiger nie enden wollender Baustellen
befindet.
Zu Manacor gehören ferner zwei kleine Stadtkerne, Son Macia und
Son Negre.
|
|
| Felanitx,
Man muß nur durch die Straßen spazieren, um sich über
seine einstige Bedeutung klar zu werden. Heutzutage zeigt es
sich sehr gastfreundlich; seine gemischte Bevölkerung setzt
sich aus Mallorquinern und Spaniern aller anderen Gebiete der
Halbinsel sowie mehr und mehr Ausländern, vor allem Deutschen
zusammen. Die Gemeinde organisiert Katalanischkurse für
alle, die Intereße haben, diese Sprache zu lernen. Es gibt
eine Volkshochschule und eine Musikschule. Feuerwehr, Polizei
und Seguridad Social "Sozialversicherung" sind vorhanden,
ebenso ein Kino (donnerstags werden Kunst- und Experimentalfilme
in Originalversion gezeigt, oder aber hochintereßante Filmzyklen
wie die Goyapreisträger), ein Kulturzentrum, deßen
Programm wir leider nicht bekommen konnten, das aber zweifelsohne
das beste der gesamten Region ist und das jedes Jahr die meisten
kulturellen Veranstaltungen aller Art bietet: Außtellungen,
Lesungen, Konzerte u.s.w.. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
Hier existiert ein tief verwurzeltes Intereße
für kulturelle Belange. Dies manifestiert sich heute durch
eine starke Präsenz in verschiedenen künstlerischen
Bereichen und zwar sowohl auf nationaler als auch auf internationaler
Ebene, mit Namen wie: Ferran Aguiló, Jaume Canet, Jaume
Prohens, Maria Ramis, Andréu Maimó, Rafael Joan,
Arnau Pons ... .Die Gemeinde Felanitx darf eine der begünstigsten
Landschaften der Insel zu ihren eigenen zählen .
Felanitx bietet auch die breiteste Palette von hochqualifizierten Fachleuten
und Handwerkern und das in fast allen Berufßparten. Wenn wir das
Labyrinth der Stra ßen streifen, stoßen wir automatisch auf
sie. Unbegrenzter Möglichkeiten eröffnet uns auch die Umgebung:
El Calvario, San Salvador oder das Schloß von Santueri sind möglicherweise
die Wurzeln der für Felanitx charakteristischen kulturellen Tradition.
Im Laufe der Zeit vergeßene Energiezentren bestehen fort, um uns
ihre Bedeutung in der Vergangenheit vor Augen zu führen. Dort wo
die Landschaft noch fast keine Spuren von Beschädigung zeigt, legen
Es Carritxo, Son Negre, Son Prohens und Son Valls lebendiges Zeugnis
für das eigentliche mallorquinische Wesen ab.
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|